04.07.2008

Bayerischer Kolpingtag in guter Tradition

"Augsburg wird schwarz-orange leuchten", freute sich Oberb├╝rgermeister Kurt Gribl am Donnerstagabend im Rathaus der Fugger-Stadt.

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„Ich hoffe, dass Augsburg in den kommenden drei Tagen ein Ort der Begegnung für und mit Kolpingsfamilien wird!“ Kurt Gribl, CSU-Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, empfing am Donnerstagabend, einen Tag vor dem Bayerischen Kolping- und Kolpingjugendtag, rund 70 Verantwortliche des katholischen Sozialverbandes im Fürstenzimmer des Augsburger Rathauses. Der sechste Bayerische Kolpingtag nach dem Zweiten Weltkrieg findet an diesem Wochenende unter dem Motto „Zündstoff Leben“ in der Schwabenmetropole statt. Die Organisatoren erwarten weit über 3500 Besucher. „Die Stadt wird schwarz-orange leuchten“, meinte Gribl. In seinen Worten zum Kolpingtag hob er besonders die Logistik und das großartige Engagement der Kolpingleute hervor: „Es ist wie bei einem großen Familienfest. Zuerst muss jeder seinen Teil dazu beitragen und dann kann man zusammensitzen und ein gelungenes Fest feiern.“ Nicht unerwähnt blieb beim Empfang auch die berufliche Neuorientierung von Max Weinkamm, Geschäftsführer des Bayerischen Kolping-Bildungswerks. „In der Vorbereitung auf den Kolpingtag hat er wohl ein neues Aufgabenfeld gefunden“, sagte Gribl mit einem Lächeln auf den Lippen. Der Oberbürgermeister spielte damit auf die in den vergangenen Tagen stattgefundene Wahl von Stadtrat und Kolpingmann Weinkamm zum hauptberuflichen Sozialreferenten der Stadt an. „Mein Dank gilt der Stadt Augsburg. Wir sind auf offene Türen gestoßen und bereitwillig aufgenommen worden “, sagte Willi Breher, Geschäftsführer des Bayerischen Kolpingwerkes. Das Treffen der bayerischen Kolpingmitglieder in der schwäbischen Hauptstadt soll zeigen, dass Kolping trotz seiner 150-jährigen Tradition nicht an Aktualität und Anziehungskraft verloren hat. „Zündstoff Leben wurde als Motto gewählt, da gerade in unserer Zeit Werte auf dem Prüfstand und in der Diskussion stehen. Die Nöte der Zeit werden auch zeigen, was zu tun ist“, meinte Breher. Barbara Breher, die stellvertretende Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, nahm noch einmal Bezug auf die "gute Tradition katholischer Großveranstaltungen". Dazu zählten die Katholikentage, an deren Vorläufern Adolph Kolping selbst sehr engagiert teilgenommen habe, ebenso, wie deutsche, internationale oder regionale Kolpingtage. Neben den wichtigen Impulsen für die eigenen Mitglieder zeige man bei solchen Veranstaltungen auch deutlich nach Außen Flagge. Geschehen wird das in Augsburg in gemeinsamen Workshops, Diskussionsforen, Aktionen und Gottesdiensten. Doch auch das Miteinander soll dabei nicht zu kurz kommen. „Ich wünsche den Kolpingsfamilien, dass sie sich in Geselligkeit üben und schöne Eindrücke von Augsburg und dem Treffen mit nach Hause nehmen“, gab Gribl den Kolping-Vertretern mit auf den Weg. Nähere Informationen zum Kolpingtag und zum Programm gibt es unter www.zuendstoff-leben.de Autor : k.kraus/Wu/Foto:Wu

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