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Gerd Müßing

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Kolping

Impressionen von der fünften Wanderung auf dem Hümmlinger Pilgerweg








Impressionen von der vierten Wanderung auf dem Hümmlinger Pilgerweg



















Impressionen von der dritten Wanderung auf dem Hümmlinger Pilgerweg















Impressionen des Neujahrsempfang 2012 mit Bürgermeister Bechtluft

 

am Sonntag, den 15. Januar 2012

 

 
Grußworte des Bürgermeisters der Stadt Papenburg, Jan-Peter Bechtluft

 

 

 

 
Grußworte des Pfarrers des Gemeindeverbundes Obenende, Heiner Lohe

 
Ehrung von Wolli Poelmann

 

 

  

 

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Generalversammlung am Donnerstag, den
01. Dezember 2011

 


 

 

  Artikel der Ems-Zeitung vergrößert darstellen!

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Impressionen von der Zweiten Wanderung auf dem
Hümmlinger Pilgerweg

 

 













 

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Bericht zum Neujahrsempang am 16. Januar 2011 im Don-Bosco-Heim

Wenn der Wind der Veränderungen weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen: Mit diesem chinesischen Sprichwort warnte Papenburgs Bürgermeister Jan-Peter Bechtluft angesichts des demografischen Wandels davor, den Kopf in den Sand zu stecken. Gerade jetzt gilt es, Chancen zu erkennen und die Segel zu setzen. Während des Neujahrsempfangs der Kolpingfamilie St. Michael Papenburg teilte das Stadtoberhaupt den rund 150 Teilnehmern aus Vereinen, Gruppen und Verbänden mit, dass die Einwohnerzahl der Kanalstadt erstmals seit Kriegsende nicht mehr wächst, sondern leicht rückläufig ist. Besonders drastisch stelle sich diese Entwicklung im städtischen Haushalt dar. Da die Ausgaben im Verhältnis zu den Einnahmen ansteigen, steuere die Stadt bei den diesjährigen Haushaltsberatungen das zweite Jahr in Folge auf ein millionenschweres Haushaltsdefizit zu.
Entweder verbessern wir die Einnahmeseite mit allen negativen Konsequenzen für die Steuer- und Gebührenzahler, oder wir müssen von lieb gewonnenen Standards und Einrichtungen Abschied nehmen", so Bechtluft. Eine Alternative gebe es nicht, auch wenn diese Entscheidung im Jahr der Kommunalwahl keine Begeisterungsstürme hervorrufen wird. Den in der Öffentlichkeit immer wieder erzeugten Eindruck, dass er als Bürgermeister Mauern errichte, die ihn von politisch Andersdenkenden abschotten, wies er zurück. Bezug nehmend auf die gescheiterte Wahl des von ihm vorgeschlagenen Ersten Stadtrates betonte er, dass es von seiner Seite aus einen regelmäßigen Dialog mit allen Ratsfraktionen gebe.
Positiv stimme die konjunkturelle Entwicklung. Ebenso wie viele Firmen hätten auch Politik und Verwaltung zukunftsweisende Weichenstellungen vorgenommen. Als Beispiele nannte er die Ausweisung neuer Baugebiete, die Einrichtung eines weiteren Gewerbegebietes in Aschendorf, das Hafenentwicklungskonzept 2025 und die Investition in Schulen und Kindertagesstätten.
Der zum vierten Mal veranstaltete Neujahrsempfang, an dem Vertreter aus 80 Vereinen und Verbänden teilnahmen, stelle ein gelungenes Forum für einen Dialog zwischen den ehrenamtlich Tätigen dar, so der Vorsitzende der Kolpingfamilie, Heinz Rolfes. Er appellierte an die Kolpinger, sich politisch stärker zu engagieren, und forderte dazu auf, an der Kommunalwahl teilzunehmen.
Präses Pastor Johannes Voß stellte in seinem Grußwort besonders die enge Verbundenheit mit den muslimischen Mitbrüdern in Papenburg heraus. Den politischen Vertretern wünschte er, dass sie auch in Zukunft das Miteinander in den Blickpunkt rücken.

Text: Hermann-Josef Tangen, Ems-Zeitung